Alte Feldsteinmauern restaurieren
Feldsteinmauer Rekonstruktion und Neubau
Die in der Eiszeit aus Skandinavien nach Norddeutschland vordringenden Eismassen brachten große Mengen von Felsbrocken mit sich, die schließlich, rund abgeschliffen, als Gletschergeröll in unserer Landschaft liegen blieben. Struktur und Farbe der Steine sind unterschiedlich und wir erkennen grobkörnigen, rötlichen oder mehr grauen Granit oder rötlichen Porphyr und feinkörnigen, dunklen Basalt, sowie Gneis und andere Gesteine.
Man findet in ganz Norddeutschland Feldsteine an der Oberfläche in Wäldern, Wiesen und Feldern.
An den Feldrainen liegen die von den Landwirten abgesammelten Steine, sogenannte Lesesteine, aufgehäuft.
Die sehr großen Steine bezeichnet man als Findlinge.
Dieses Material war in der Vergangenheit ausreichend vorhanden und es war billig.
Deshalb wurde es in den letzten Jahrhunderten oft als Baumaterial verwendet.
Besonders in Brandenburg findet man noch heute Stadtmauern und Kirchen, Eiskeller und Bauernhäuser, die mit diesem Material errichtet worden sind.
Rekonstruktion einer Feldsteinmauer
Nach der Rekonstruktion




